Jordanien gehört zu den kleineren Volkswirtschaften der Region, bleibt aber dank gut ausgebildeter Arbeitskräfte attraktiv für ausländische Investoren. Die Wirtschaft wird vom Dienstleistungssektor dominiert, darunter Tourismus, Bankwesen, Informationstechnologie und Gesundheitswesen; Jordanien ist ein anerkanntes regionales Zentrum für Medizintourismus.

Das Land verfügt nur über begrenzte natürliche Ressourcen, weshalb sich die Industrie auf das konzentriert, was das Land bietet: Jordanien gehört zu den weltweit führenden Exporteuren von Phosphat und Kali aus der Region des Toten Meeres und hat eine angesehene Pharmaindustrie aufgebaut. Der Tourismus bleibt ein Eckpfeiler und zieht Besucher nach Petra, ins Wadi Rum, an das Tote Meer, nach Jerash und Aqaba.

Für 2023 bezifferte die Weltbank das nominale BIP Jordaniens auf rund 50 Milliarden US-Dollar, mit einem Pro-Kopf-BIP von etwa 4.850 US-Dollar; Überweisungen von im Ausland arbeitenden Jordaniern und ausländische Hilfe sind wichtige Einnahmequellen. Die Wirtschaft steht vor echten Herausforderungen wie Wasserknappheit, einer großen Flüchtlingsbevölkerung und regionaler Instabilität, doch das Land investiert in erneuerbare Energien, Infrastruktur und Technologie, um sich zu modernisieren und zu diversifizieren.